Tanja Ghetta   Blog

DIE  SCHNELLE  NUMMER

 

#2: Weihnachtspredigt!

 

by Tanja | Dez 18, 2017

 

Liebe Christen und Christinen, äh Christinnen!

 

I will ja an dem feierlichen Christtag nit glei an schwerwiegenden Fehler machen und die holde Fraulichkeit beleidigen, na des will I nit, sein ja schließlich a Leut, die Weiberleit, gell.

 

Guat, I hoff es habs beim auspackn von die Geschenke nit vergessen worum es eigentlich geht beim Weihnachtsfest, ha. Na, die Alkoholiker aus der letztn Reih können glei die Pappn halten, weil es geht nit ums saufen, es hoaßt nit Wein – 8sfest oder wir reden a nit vom Wein – achterl, na na es geht immer no um die Geburt von am ziemlich egozentrischen Fratz.

 

Ja des ghört  iatz a einmal gsag. Dass der Jesus a recht a verwöhnter Balg war, will I gar nit sagen, aber er hat sich scho immer sehr in den  Vordergrund gspielt. Taktisch hat des Bürschl scho einiges draufgkab, obwohl er ja bei der Geburt no so jung wor.

 

Es isch nit leicht a schreiats und stinkats Bobale als den Göttlichen und den Gesandten zu sehn. Deswegn sog I euch, es miaßts oanfach weiterdenken, warum soll wir denn des Jesuskind so verehren, ha. Fallt euch wieder nix ein. Ja I sog´s euch, des isch die Prüfung von obn. Der gute Gott hat sich denkt, guat vielleicht hat der sich gor nit so viel denkt sondern wollt oanfach selber nix arbeitn und hat halt den Buabn in Pflege gschickt, isch ja a viel praktischer, weil so a Kind kostet viel Geld und Zeit.
Auf alle Fälle sollt´s es euch gfreuen, dass a auf die Welt kemmen isch.

 

Und iatz mecht I no auf des wesentliche kemmen, de Leut, i hun euch eh alle aufgschrieben, de im Garten oder bei die Dachrinnen oha, die fettn Weihnachtsmänner hängen hom, mit ihrem schiachn Bart und der rotn Schnapsnosn, de kennts glei alle wieder oha toan.
Des wird in unserer Gemeinde nit geduldet, wos glaubs es eigentlich.

 

Beim Herrn Weihnachtsmann gibt´s keine Krippe, keine gebratenen Äpfel und selber backene Weihnachtkeksln glei gor nit. Beim Herrn Weihnachtsmann gibt´s nix außer Plastik und den Scheißdreck.
Meint´s so ein Rentier scheißt nit.  Und wia des scheißt!

 

Do gibs koan Christbaum nur ein lächerlichen Plastikweihnachtsbam, Plastik, nix wia Plastik bringt der Herr Weihnachtsmann. Plastik, damit unsere Herzen am Ende a zu Plastik werden.

 

 Plastikbam, Plastikgans, Plastikkeksln, Plastikkugeln, Plastikkrippn. Der Weihnachtsmann steht für ein Fest ganz aus Plastik. Des will koaner. Des war ja no schianer, wenn unsere Kinder Geschenke von an stinkatn bsoffenen Mann kriagn. Weihnachten muass die stillste Zeit im Jahr bleibn.

 

Die Geschenke bring no immer des Christkind. Der Weihnachtsmann darf bei uns do nicht die Lufthoheit erringen, des isch alles Schutzgebiet für´s Christkindl, verstandn.

Des Christkindl isch der typische mittelständische Unternehmer, der kleine fleißige Österreicher. Des arbeitet des ganze Jahr nur für Weihnachten, damit es a schians Festl verbringen könnts. Während des Christkindl alles alloan macht, gibt’s hunderte mehr oder weniger betrunkene Weihnachtsmänner die einfach nix toan. Der Herr Weihnachstmann hat in seinem Sack einen Schnaps damit er überhaupt zur Arbeit erscheinen kann. So kann und darf des nicht sein.

 

Es bleib beim Christkindl damit mir a morgen ein glückliches Weihnachtsfest feiern kennen.

 

Guat, dann tat I sogn, es kemmts alle der Reihe noch vor zu unserer schian Kirchnkrippn und sags dem Jesuskindl, dankschian, und entschuldigts euch für Eure Blödheit die Weihnachtsmänner aufzhängen und vielleicht kimbs dann nächst Jahr wieder, gell, AMEN!

 

#1: Früher war alles besser!

 

by Tanja | Apr 13, 2017

 

Wie bitte? Früher war doch nicht alles besser! Kommt drauf an, wann früher, würde ich sagen. Denn, wenn ich sage, früher in meiner Schulzeit, dann ist das ja eine lächerliche Zeitspanne, die zu überblicken eine Kleinigkeit ist. Auch ob die Schulmilch heute oder damals besser war, na ja, ein überschaubares Problem.

 

Aber wenn wir von früher reden und damit die Steinzeit meinen oder zumindest das Mittelalter, dann bin ich wieder dabei. Und da bin ich mir nicht sicher, ob alles besser war. Denken sie an die Steinzeit und an den Winter. Da war nix mit Heizung aufdrehen, da war nur zusammenkuscheln angesagt und hoffen, dass nach stundenlangem Hölzchen reiben irgendwann ein Funke sprühte und das Feuer entfachte. Und in diesem Feuer konnte man dann ein Stückerl Fleisch, falls der Papa ein wildes Tier erlegt hat, stundenlang garen und dann gemeinsam drum streiten. Toll.  Eine super Freizeitaktivität! Wobei dieses Wort gibt es auch noch nicht so lange, Freizeitaktivität, das gab es damals sicher nicht, die mussten tatsächlich miteinander reden oder ihre Höhlen bemalen. Der Tag war so getaktet, dass, wenn du überleben wolltest, pausenlos beschäftigt warst.
Mit Überleben. Vielleicht war das ja besser. Obwohl wir heute auch alle pausenlos beschäftigt sind. Nur womit?

Mit dem Sozial Media Wahnsinn, hab´ ich auf Facebook eh genug Likes für mein schönes Urlaubsfoto?
Oder zumindest mehr Likes als meine Freundin. Gemeint ist natürlich die virtuelle Facebook Freundin, weil echte Freunde gibt es schon lang keine mehr. Das ist doch der helle Wahnsinn.

 

Oder diese Schönheitsideale, die zum Himmel schreien. Jetzt gibt es Damen aus dem Pop- und Showgeschäft, die von Mutter Natur aus einen Riesenarsch haben, das ist politisch nicht ganz korrekt, aber gemeint ist, dass der Sitzuntergrund dieser Damen etwas ausladend ist. Egal, alles schön und gut. Aber wie verblödet muss unsere Gesellschaft sein, dass so ein, nennen wir es mal salopp, Geburtsfehler zum Schönheitsideal erklärt wird?
Denn mittlerweile ist unsere Gesellschaft, also wir und auch ich, soweit gesunken, dass Mädchen, die es sich leisten können, Fettpölster einarbeiten oder aufspritzen lassen. Haha, das war in der Steinzeit auf alle Fälle besser. Na, da haben wir schon einen Punkt gefunden.

Aber bei diesem Spruch: Mei, früher war alles besser, ist ohnedies nicht die Steinzeit gemeint, nein es ist eher ein oberflächliches, wenig reflektiertes Dahergerede. Manchmal klingt es fast wie eine Entschuldigung für das eigene Versagen, weil ,wenn früher alles besser war, dann trage ich keinerlei Verantwortung dafür, dass heute alles schlechter ist. Soooo und was tun mit dieser tollen Erkenntnis?
Hab‘ ich mich nicht selbst auch schon dabei ertappt?

Sicher, das hab‘ ich! Sogar schon öfter. Also, wenn ich mich das nächste Mal dabei erwische, wenn ich sage, früher war alles besser, dann werde ich das zum einen genau überprüfen und zum anderen werde ich versuchen, falls es in meiner Macht liegt, es zu ändern. Ziemlich genau kann ich mich daran erinnern, gesagt zu haben, dass das Bahnfahren in den kleinen Abteilen früher schöner war! So, stimmt das denn auch? Es war vielleicht bei der einen oder anderen Fahrt mit lustigen Freunden oder netten Gesprächen mit anderen Fahrgästen sehr nett. Aber wie oft war es furchtbar, weil das Gegenüber quer über die Bank, also über meine, seine Beine streckte und die Socken, naja nicht gerade, eh schon wissen. Oder die komplett angetrunkenen Fußballfans, die laut grölten und alle Mitreisenden nervten. Also, es ist eben alles relativ.

Vielleicht ist der Sachverhalt folgender: Man raunzt lieber und jammert schnell mal, weil es einfach leichter ist. Es ist viel einfacher zu sagen, ah na geh, früher, da war halt alles besser und heute haben wir es soooooo viel schwerer. Nein, reißt euch zusammen und sucht das Positive im Hier und Jetzt. Kann ja nicht so schwer sein, außerdem spätestens in 20 Jahren werden auch sie sagen, ach damals …

 

Tanjas Gemalte Weisheiten

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Theaterworkshop für Kinder und Jugendliche

„VORHANG AUF“

 

by Tanja | Jan 1, 2017

 

Bühne frei, um zu spielen, lachen und zu tanzen. Wir verkleiden uns, schlüpfen in andere Rollen, erzählen kleine Geschichten und lernen uns neu kennen. Gemeinsam in der Gruppe erproben wir die Grundtechniken des Theaters wie Improvisation, Rollenspiel, Pantomime und unserer Fantasie werden keine Grenzen gesetzt …

Also „Vorhang auf!“. Kursleitung: Tanja Ghetta

 

REFERENZEN:

Forum Theater Schwechat

Szene Bunte Wähne

EMS Europamittelschule Strasshof

BG13 Fichtnergasse – Wien

dm – drogerie markt

Dorfbühne Weer

 

 

Sommerzeit ist Urlaubszeit

 

by Tanja | Jul 31, 2016

 

Endlich hat der Sommer zu uns gefunden! Wünsche allen eine erholsame und schöne Zeit! Da ich meistens mit der Bahn unterwegs bin und viele viele Kilometer im Jahr auf den Schienen verbringe, wurde ich von OnRail interviewt – hier zu meinen total gescheiten Aussagen ;-) !

Also schönen Sommer, egal ob die Reise mit dem Zug, mit dem Auto oder auch per pedes angetreten wird!

Auf geht´s!

 

 

 

SOS-Kinderdorf

 

by Tanja | Jul 31, 2016

 

Liebe Menschen,

ich hab durch meine Arbeit als Schauspielerin die Möglichkeit, mich für soziale und karitative Organisationen einzusetzen, so durfte ich kürzlich bei einem Werbespot des SOS-Kinderdorfes mitwirken!

 

 

 

LiScha-Himalaya e. V.

 

by Tanja | Jul 31, 2016

 

Tanja Ghetta unterstützt „LiScha Himalaya e.V.“ Licht und Schatten – Sinnbild für das Leben in Nepals vergessenen Regionen und unserer Hoffnung, ein Licht in eine der „Schattenregionen“ dieser Welt zu tragen.

Hilfe zur Selbsthilfe in Nepal

 

„Das, was du nur für dich tust, vergeht, aber das, was du für andere tust, bewegt die Welt.“